Monat: Juni 2013

„1 + 0 und das ganze Paradoxum“

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„1 + 0 und das ganze Paradoxum“ by rue23
 
Dreiundzwanzigster Januar, – es war ein Samstag.
Das Krankenhaus rief mich an.
Einen Tag zuvor.
Ich wollte mich doch melden wegen der Ergebnisse,
dabei ging es mir doch schon wieder soviel besser.
Ich ahnte nichts.
Samstag 11:30 Uhr Krankenhaus, erst die Tageszeitungen,
dann die zerwuehlte Warteraumlektuere.
Ein schlechter Kaffee zwischendurch.
Die Zeit verstrich nur langsam.
Auf der Uhr mittlerweile 13:03 Uhr.
Endlich wurd mein Name aufgerufen.
Ich stand auf und foltge der Sprechstundenhilfe in den Behandlungsraum.
Zwischen der Tuer stehend blickte ich auf den Arzt, der mir einen „Guten Tag“ wuenschte.
Ich gab hoeflich zurueck und bekam gesagt, das das Testergebnis positiv sei.
Kurze Zeit spaeter die Frage, ob ich noch Fragen haette.
Die hatte ich nicht, also verneinte ich.
Das war um 13:10 Uhr.
Auf dem Flur versuchte mich die Sprechstundenhilfe einzufangen.
Sie hatte einen Zettel in der Hand.
Ich muesse noch was unterschreiben, – fuer den Fall, das mir was passiert.
„Wer soll im Falle eines Falles benachrichtigt werden ?“ und andere Fragen, die ich grade gar nicht hoeren wollte.
 
Draussen, – ich atmete frische Luft.
Was fuer ein Tag.
 
Ich zog mich zurueck und verbrachte viel Zeit mit mir und meinem damaligen Hund.
Gedanken, wie Leben nun wie Sand durch meine Finger rieseln wuerde,
bishin zu der Erinnerung, das ich mir sowas ja schoen seit fruehster Kindheit wuenschte kamen in mir hoch.
Frueh sterben und nie wieder wegrennen muessen.
Das Alles schien nun so nah und genau das sollte sich jetzt sehr schnell aendern.
Je mehr ich mich mit diesen Gedanken befasste, desto mehr kam ich zu dem Entschluss, das ich nun doch leben wollen wuerde.
Als Erstes wollte ich Freundschaft schliessen.
Das Virus musste irgendwie mein Freund werden.
So ging ich mit meinem zuvor  unsichtbaren „Feind“ in mir auf Tournee.
Ich begann ueber uns zu schreiben und Friedensangebote zu machen.
Einige trug ich der Oeffentlichkeit vor.
Es schien, als wuerd Stueck fuer Stueck  ein Platz fuer uns Beide entstehen
und das wollte ich nach Aussen tragen, denn nach einiger Zeit wurd mir bewusst,
das HiV zum Teil zu meiner Rettung beitragen sollte und nicht nur mein Leben veraendern,
sondern auch womoeglich verlaengern sollte.

mehr von mir zu diesem Thema gibt es hier: „Baphomet`s Throne – AIDS & HiV“

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„Cool Und Laessig“

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„Zirkus Cabuwazi“ – Berlin 2012

„Vertrauen“

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„Zirkus Cabuwazi“ – Berlin 2012

„Kontaktjonglage“

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„Zirkus Cabuwazi“ – Berlin 2012

„Halt & Fall“

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Zirkus Cabuwazi“ – Berlin 2012

„Glaskugelnspiel“

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„Zirkus Cabuwazi“ – Berlin 2012

„Verwischt“

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„Augusta Viktoria Krankenhaus“ – Berlin 2012