*WORTKUNST oder CUT UP 2.0*


„Die Fuelle von weissen Feldern oder wie man seine Gedanken verschwendet.“

Eine Anreihung verschiedener Gedanken in Anlehnung an die sogenannte „Cut Up “ Art von William S. Burroughs

Ein Blick in die Aussenwelt bewegt mich grad dazu mich mehr um meine Innenwelt zu kuemmern und mir die Frage zu stellen warum grad Alles so ist wie es zu sein scheint.
Menschen scheinen immer verrueckter, verlogener und verlorener, abgesehen davon das sie den Eindruck erwecken von Tag zu Tag unfreier zu werden. Das Alles waere nicht so schlimm wenn sie sich nicht staendig selber beluegen wuerden
Toleranz ist fuer mich etwas hinzunehmen was nicht gefaellt und meiner Meinung nach ist es ein Irrglaube zu denken das ein toleranter Mensch ein offenerer Mensch ist. Ich denke solche Menschen resgnieren einfach schneller und geben einfach einen Teil Verantwortung an die Gleichgueltigkeit ab. Sie verschliessen einen Teil von sich um der Masse gerechter zu werden.

Rassismus ist eigentlich eine „unnatuerliche“ Eigenschaft.
Er ist fremdgesteuert in unsere Koepfe gelangt um (uns) zu kontrollieren.
Das Gleiche ist die andere Seite des Extrems. Die Natur hingegen versucht staendig ein Gleichgewicht zu halten, weil sie fortbestehen will, nur der Mensch verliert es scheinbar oefter mal fuer sich. Stellen wir uns mal eine ausgewogene Billanz zwischen Diaetenerhoehungen und Pflegekraftgehaeltern vor, oder etwa eine Harmonie zwischen Reichtum und Armut, etc.
Koennte das am Ende ein Einklang sein ?
Braeuchten wir dann solche Diskussionen, oder Veranstaltungen wie Demonstrationen ?
Braeuchte es dann noch Soldaten und Friedenskrieger ?

Wir sind die Lebensform, die kontrollieren muss wie Gras waechst.
Wir sind die, die sich von links und rechts lenken lassen und dahinter stehen „die da Oben“ und lachen uns aus. Ihr nennt mich Bloeker, weil ich schreibe was ich fuehle. Ihr nennt mich Stoerenfried, weil ich schreibe was ich denke. Ihr macht mich zum Feind, bloss weil ich nicht nach eurem Munde sprech. Ihr nennt mich Opfer, obwohl ich eigenlich ein Taeter bin.
Ich sehe das gelassen, weil ich meist nicht wirklich Grund dafuer bin. Ihr folgt der Masse, schreit nach Freiheit und verurteilt genau Jene die ihre Freiheit ganz allein er_leben. Ihr lasst euch Feinde vorsetzen, – ICH such mir meine Freunde selbst. IHR, das ist ein Jeder von UNS der sich genau jetzt angesprochen fuehlt, denn DEIN Urteil faellst DU selbst und oft machst du dir deinen eigentlich wahren Freund zum Feind.

Haeufig werden wir von Anderen nur zu Arschloechern gemacht weil wir ihr eigenes womoeglich ein wenig zu doll gefickt haben und wer staendig ja sagt ist ein „Ja“ – Sager.
Wer staendig „Nein“ sagt zu negativ.
Wer seine Meinung aber ehrlich sagt, der ist meist am Ende jenes Arschloch.
Dumm sind meist Jene die gegen etwas sind, da sie sich und auch Anderen ewig Steine in den Weg legen. Oftmals klueger sind die, welche sich fuer eine Aufloesung entscheiden.
Menschen werden instrumentalisiert und als Spielbaelle benutzt.
DU, ich, wir und die anderen auch. Hauptsache „Scheiss Nazi“ und „Linksfaschistenpack“. Der Rest sind dann „Rauslaender“, „kinderfickende Homos“ oder eben „anders Auffaellige“.
Im Hintergrund zaehlen und spekulieren die Inititatoren mit Devisen, oder wollen eben „IHR“ Ergaunertes nicht ganz verlieren. Erinnert uns diese Strategie vielleicht an irgendwas, oder ist das ein Teil der Geschichte den wir schoen ausgeblendet haben ?
Mir geht dieses Kastendenken so dermassen auf die Eier das ich Magenkraempfe bekomme, wenn ich mich intensiver mit dem Grossteil des Herdendenken der Gesellschaft befasse. Ferner koennt ich kotzen ueber so wenig Rueckgrat, hab es aber aufgegeben und versuch mich zu entziehen, es sei den, ich mach mir ein Eigenbild und dafuer schau ich mir die Meckerpoette einfach auch mal an.
In diesem Sinne, wahre Anarchie ist Herzensache und nicht ein Leben im Chaos. Das verstehen nur die Wenigsten, weil die geglaubten PC (political correctness) Affen sich es unter den Nagel gerissen haben und auf einmal zu Maoananarchisten mutiert sind. Schauen wir doch einfach mal wieviel Menschen dieser Mensch auf dem Gewissen hat, oder noch besser sind die Kommunistenanarchisten.
Das Alles ist Analismus, aber niemals Anarchismus.

Hab mich oft genug verlaufen, verrannt, verbrannt und immer wieder neu gelernt. Das Schoene daran ist, das man eigentlich fuer jeden Tag ein neues Kroenchen hat, denn es ist nicht die Differenz zwischen unseren Augen und den verschiedenen Tellerraendern die unseren Horizont erweitern. Selbst dann nicht wenn eine bestimmte Art der Blauaeugikeit haeufig was mit dem Abstand zu tun haben koennte.

„Wir kaempfen gegen die Massenmedien, indem wir massenhaft neue Medien schaffen. Wir lesen, schauen, hoeren ihnen zu und schenken ihnen mehr Glauben als zu wissen wer denn grad unser Nachbar ist.“
…sie kontollieren uns.

Zu guter Letzt teilen wir dann noch kleine Bildchen mit Kalenderspruechem und erklaeren den Menschen, die aus eigenen Gedanken schreiben, oder sich mitteilen, das sie kein Mitgefuehl besitzen.
Herzlich Willkommen in der Restrealitaet.

~ rue de guerre / Berlin 2016 ~

*GLEICHGUELTIGKEIT*

Wir lieben die Mundtoten,
die scheinbar Einfachen
weil es leicht ist mit ihnen unsere Gefuehle zu vergraben.
Wir leben die Illusion,
weil wir der Vision nicht mehr folgen,
lieber kuenstliche schaffen Welten und ein falsches Jetzt.
Wir glauben an die unterschiedlichsten Goetter,
die uns einen Weg vorgeben,
weil wir nicht mehr um uns selber wissen.
Wir reden von Frieden
und der Sehnsucht danach,
aber leben im staendigen Krieg mit uns selbst.
Wir fuegen virtuelle Freunde hinzu
und lechzen nach aufrechten Daumen,
waehrend um uns rum die Welt verbrennt.
Wir wollen die Zukunft veraendern,
indem wir glauben aus der Vergangenheit zu lernen
und das Jetzt nur selten wirklich spueren.
Wir reden vom Wir,
weil wir nach Gemeinsamkeit suchen
und diese immer nur am Ich zerbricht.
Wir, das bist du, das bin ich und das sind die.
Gleichgueltigkeit…

~ rue de guerre / Berlin 2016 ~

*BLUT*

Blut…
Wir ertrinken darin.
Sie falten Noten zu Papierfliegern
und giessen sie zu Stahl.
300 treffen Entscheidungen
und urteilen ueber Millionen.
Inzinierte Realitaeten toeten die Wirklichkeit,
die Wahrheit naehrt die Luege.
Virus humana, eine neue Art de Arche
auf der Niemand einen Platz mehr hat.
Verteilt, verkauft, ergaunert.
Sie falten Noten zu Papierfliegern
und giessen sie zu Stahl.
Das Gestern eingeatmet
und einbehalten im Jetzt.
Schon morgen folgt ein weiterer Todesstoss,
ausgestossen auf das was kommen mag.
Der Sturm der Gedanken
saet den Hass der ihn treibt
und formt neue Feindbilder,
waehrend gutgekleidete Menschen in Palaesten sitzen
und uns neue Huetten formen.
300 treffen Entscheidungen
und urteilen ueber Millionen.
Sie falten Noten zu Papierfliegern,
giessen sie zu Stahl und vergiessen Blut
Die darin ertrinken, das nennen sie wir.
Verteilt, verkauft, ergaunert.

~ rue de guerre / Berlin 2016 ~

*ERWACHT*

Felder zerfetzter Leiber,
eine Frau die dort hinten schreit
und irgendwo da brannte eine Huette.
Blaue Lichter und Menschen in braunen Uniformen,
sie marschieren wieder.
Gift durch meinen Koerper
wurd ich Mensch zum Reptil,
sah wie meine Haut sich purpurgruen verfaerbte.
Es war doch nur ein Test,
waehrend eine Schlange sich nach draussen wand.
Ein Hund draengelt und hechelt in mein Ohr.
Braune Wasser flossen unaufhaltsam in die Nacht.
Lange noch fuehlte ich zwischen meinen Zaehnen diesen Schmerz
waehrend ich das Nichts zerbiss.
In meinem Kopf tiefer Schwindel,
die Augen halb verschlossenn
erwachte ich schreiend aus diesem Traum und schaute…
Ich blicke durch die Dunkelheit meines Zimmers,
Wasser faellt herab und fliesst stroemend meinen Koerper hinab.
Im Radio spricht man vom Wetter,
waehrend meine Haende zitternd an Gedanken haften.
Wieder blaues Licht und Maenner in roter Uniform…
Ich rief nach euch und sah euch nicht.
Nur links und rechts von mir zwei Boxen voller Licht
warum es war,das begreif ich nicht.
Fremde Stimmen in heutiger Zeit geben ihren Unmut kund.
Der Wunsch vom Morgen, es trennt ihn nur die Folgenacht.

~ rue de guerre / Berlin 2016 ~

*METAMORPHOSE*

Schwarz und Weiss koennen nur zusammen existieren.
So ist es schon in der Farbenlehre…
Wenn Beides erlischt gibt es naemlich
auch kein Rot mehr und somit stirbt die Liebe.

~ rue de guerre / Berlin 2016 ~

*ICH WEISS DAS DU MICH VERSTEHST*

Es ist eigenartig,
– die Einen glauben daran das der Sohn ihres Gottes auferstanden ist,
die Anderen an eine Wiedergeburt
und wieder ein Wer glaubt sich irgendwann im Paradies.
Dabei stolpern wir durch das Jetzt
und entscheiden ueber das Leben Anderer indem wir Kriege fuehren.
Mal Allah, mal Buddha, mal Geld und dann wieder Gott, – Verteidigen wir das Land !
Wir suchen und verkennen dabei die Sucht, waehrend wir versuchen eine Schuld,
die viel tiefer steckt als eine die nur Einen trifft und die wir in seinem Namen entschuldigen.

~ rue de guerre / Berlin 2016 ~


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